Jugendpilgerwallfahrt

Jugendpilgerwallfahrt nach Israel

Zeitraum

von 12.04 bis 20.04.2020

Anmeldeschluss

04.08.2019

Reiseorganisator

Kooperationsgemeinschaft Haus Altenberg und CRUX Köln

Das jugendpastorale Zentrum CRUX bietet in Kooperation mit dem Haus Altenberg und dem Ferienwerk Köln in der Osterwoche 2020 eine Pilgerfahrt ins Heilige Land an. Gemeinsam wollen wir eine Woche lang dort Ostern feiern, wo alles begann.

Die Fahrt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16-27 Jahren. Wir wollen zentrale Stätten unseres Glaubens erleben und dabei über unseren Glauben ins Gespräch kommen.

Geleitet wird die Fahrt von Diözesanseelsorger Tobias Schwaderlapp und Stadtjugendseelsorger Matthäus Hilus.

Eckdaten und Programm

Eingeladen sind:
Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren, die bereit sind, sich auf ein religiöses Programm einzulassen. Verbindliche Termine für Vortreffen (ab November 2019) werden bekanntgegeben.

Ostersonntag, 12. April
ca. 06.30h: Bustransfer nach Frankfurt/Flughafen
11.00h: Abflug an Tel Aviv  (El Al, Frankfurt-Tel Aviv 11:00 - 16:10)
Transfer in die Unterkunft nach Jerusalem (Unterbringung in Mehrbettzimmern im Post Hostel Jerusalem )

Montag – Mittwoch, 13.-15. April
Heilige Stätten in Jerusalem und Bethlehem
Mittwoch Nachmittag
Transfer nach Galiläa
Übernachtung im Kibbutz Ashdod Yaacov / Nahara Countrylodging

Donnerstag-Sonntag, 16.-18 April
Heilige Stätten am See Tabga
Kapernaum
Berg der Seligpreisung
Bootsfahrt über den See

Sonntag, 19. April
Erholungstag im Kibbutz

Montag, 20. April
Transfer zum Flughafen in Tel Aviv
Abflug nach Frankfurt (El Al, Tel Aviv-Frankfurt 14:45 - 18:15)
Bustransfer nach Köln, Ankunft gegen 21.30

Wegen der langen Vorlaufzeit sind Programmänderungen vorbehalten.

Teilnehmerbeträge:
1.100,- € für arbeitende Teilnehmer zzgl ggfl EZ-Zuschlag (355,- € pro Person)
· 900,- € für Schüler und Studenten zzgl ggfl EZ-Zuschlag (355,- € pro Person)

Es gelten folgende Zahlungsbedingungen:
30 % Anzahlung , Restzahlung 6 Wochen vor Reiseantritt

Informationen des Reiseorganisator

Leistungen

Israelwallfahrt der Kooperationsgemeinschaft Haus Altenberg und Crux Köln
> Bustransfer Köln - Frankfurt - Köln
> Flug Frankfurt - Tel Aviv - Frankfurt
> Ankunfts- und Abflugtransfer in Israel inkl. Stadtrundfahrt durch Tel Aviv
> 3 Übernachtung im Hostel in Jerusalem in Mehrbettzimmern
> 5 Übernachtungen in einem Kibbutz im Jordantal in Mehrbettzimmern
> Halbpension (Frühstück und Abendessen) während der gesamten Reise
> Ausflugs- & Besichtigungsfahrten in einem klimatisierten Reisebus am 16.-18.04.2020 in Galiläa
> Örtliche, qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung am 12.04. und 16.04. bis 18.04.2020
> Das Programm in Jerusalem wird durch die Wallfahrtsleitung gestaltet.
 > Alle Eintrittsgelder zum Programm
 > Betreuung durch das Partnerbüro in Israel

Nicht im Preis enthalten:
> Trinkgeld pro Person und Tag (insgesamt ca. 50 EUR pro Person)
> Ausgaben persönlicher Art
> Getränke und zusätzliche Mahlzeiten
> Reiseversicherungen (wir empfehlen den Abschluss einer eigenen Reiseversicherung)

Leistungserbringung
Die o.g. Leistungen werden vom Ferienwerk Köln - Kath Jugendreise gGmbH verantwortet ( Reiseveranstalter im reiserechtlichen Sinne). 
Die inhaltliche und pädagogische Gestaltung der Reise obliegt der Kooperationsgemeinschaft Haus Altenberg und dem Crux Köln.
Versicherung
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserversicherung. Diese beinhaltet eine Reisekranken-, Unfall-, Haftpflicht-, und Rechtsschutzversicherung). Zudem ist eine Reiserücktritts- und Gepäckversicherung zu empfehlen.
Reisebedingungen
Programm- & Preisänderungen vorbehalten.
Mindestalter: 16 Jahre – Höchstalter: 27 Jahre.
Wichtige Hinweise
> Bei Mitreise von Reisenden mit besonderen körperlichen Beeinträchtigungen/Allergien sind Sie gebeten, diese bei der Anmeldung bekanntzugeben.

> Minderjährige Teilnehmer können nur mit Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten und unter Angabe eines Beauftragten der Aufsichtspflicht mitreisen. (Mindestalter: 16 Jahre am Tag des Reiseantritts)

> Pass- und Visumerfordernisse: Für die Einreise nach Israel ist für deutsche Staatsangehörige ein Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit verpflichtend. Reisende mit einer anderen Staatsangehörigkeit müssen sich beim Auswärtigen Amt über die
Einreisebestimmungen erkundigen.

> Gesundheitspolizeiliche Formalitäten: Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-
Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

> Es gelten folgende Zahlungs- & Stornierungsbedingungen in Abweichung zu unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen:
• Bei Storno nach Anmeldung bis 3 Monate vor Reiseantritt pauschal 165,- Euro.
• Ab 3 Monate 100 %.
Sollte eine gleichgeschlechtliche Ersatzperson gestellt werden, fallen keine Stornierungskosten an.

> Zahlungsmodalitäten:
• 30 % nach Zugang der Anmeldebestätigung
• 70 % bis 6 Wochen vor Reisestart

> Bitte beachten Sie: Trinkgelder sind in Israel nicht obligatorisch, aber im Lohne der Reiseleiter, Busfahrer und dem Hotelpersonal einkalkuliert. Wir empfehlen pro Tag 3,- Euro für Reiseleiter, 2,- Euro für Busfahrer und 1,00 Euro für Hotelpersonal bereitzuhalten. 

> Ein Anspruch auf eine bestimmte Zimmerkategorie besteht nicht.

> Bitte beachten Sie, dass die Reise nicht in allen Bestandteilen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität möglich ist. Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

> Allgemeine Pass- und Visumerfordernisse des Bestimmungslandes, einschließlich ungefähre Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitsspezifische Formalitäten, können Sie beiliegend einsehen.

> Der Reiseveranstalter ist für die ordnungsgemäße Erbringung aller vom Vertrag umfassten Reiseleistungen verantwortlich und gemäß § 651q des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum Beistand verpflichtet, wenn sich der Reisende in Schwierigkeiten befindet.

> Mit der Rechnung erhalten Sie von uns die Insolvenzversicherung von der Firma HanseMerkur Reiseversicherung AG (Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg) / Jugendhaus Düsseldorf Versicherungsvermittlungs- und Service GmbH (Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf).

> Der Reisende darf jederzeit vor Reisebeginn gegen Zahlung einer Entschädigung von der Reise zurücktreten. Wir verweisen hier ausdrücklich auf die Vorschriften zum Reiserücktritt und die Möglichkeit des Abschlusses einer Reiserücktrittsversicherung unter Punkt 4 unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen.

> Das Ferienwerk behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise nach Vertragsschluss einseitig zu erhöhen, wenn die Erhöhung des Reisepreises sich unmittelbar aus einer tatsächlich erst nach Vertragsschluss erfolgten und bei Abschluss des Vertrages nicht vorhersehbaren Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder anderer Energieträger, einer Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse ergibt. Die Änderung kann nur in dem Umfang verlangt werden, wie sich diese Erhöhungen pro Person oder pro Sitzplatz auswirken und sofern zwischen dem Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. (3.5 AGB)
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird das Ferienwerk den Kunden unverzüglich informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. (3.6 AGB)

> Bei einem Wechsel in der Person des Teilnehmers ist das Ferienwerk, soweit es einem solchen Wechsel nicht deshalb widerspricht, weil der neue Reiseteilnehmer den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen, berechtigt, eine Kostenpauschale für den Aufwand von 30,00 € pro Person zu berechnen. (4.6 AGB)

> Tritt ein Mangel auf, müssen Sie diesen dem Ferienwerk anzeigen. Sie können den Reisevertrag wegen eines Mangels nur dann kündigen, wenn Sie dem Ferienwerk vor der Kündigung eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt haben. Diese Fristsetzung ist nicht erforderlich, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Ferienwerk verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse Ihrerseits gerechtfertigt ist:

Für Gruppen:
> Der Gruppenleiter erhält die Unterlagen für alle Teilnehmer und ist in der Verpflichtung die Teilnehmer zu informieren, sofern das nicht anders vereinbart wurde.

> Der angemeldete Reisende haftet für die Verpflichtungen von allen weiteren in der Anmeldung mit aufgeführten Reisenden aus dem Reisevertrag, sofern er eine Verpflichtung durch eine ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat (1.2 AGB). Mit der folgenden Unterschrift übernehmen Sie die Verpflichtung für Ihre angemeldete Gruppe.
Einreisebestimmungen

Für deutsche Staatsangehörige, die im palästinensischen Personenregister eingetragen sind bzw. über eine palästinensische Personenkennziffer (ID) verfügen und deren Ehegatten gelten besondere Vorschriften, siehe unten.

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis
: Nein
Vorläufiger Personalausweis
: Nein
Kinderreisepass
: Ja
Anmerkungen
: Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Staatenlose Personen müssen (anstelle eines Reisepasses) im Besitz eines gültigen Fremdenpasses oder Reiseausweises sein, der für ein Jahr gültig ist.

Visum
Deutsche Staatsangehörige, die nach dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten kein Visum.
Deutsche Staatsangehörige, die in der Vergangenheit aus Israel ausgewiesen wurden, sich illegal in Israel aufgehalten haben oder denen die Einreise nach Israel verweigert wurde, müssen vor ihrer Einreise bei einer israelischen Auslandsvertretung oder dem israelischen Innenministerium ihren Fall überprüfen lassen und ein Visum einholen.

Grenzübergänge
Ein Großteil der Reisenden reist über den internationalen Flughafen Ben Gurion, knapp 20 Kilometer südöstlich von Tel Aviv, nach Israel ein. Dort sowie an den Grenzübergängen Taba (nach Ägypten) und Allenby-Brücke (nach Jordanien) erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („B2 Stay Permit“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.
Bei der Einreise über den Grenzübergang Yitzhak Rabin und Arava-Aqaba kommt dieses Verfahren noch nicht zum Einsatz. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein israelischer Sichtvermerk in den Pass gestempelt wird, der die maximale Aufenthaltsdauer (üblicherweise drei Monate) angibt. Auf Wunsch kann dieser in der Regel auch auf ein separates Papier gestempelt werden, das bis zur Ausreise aufbewahrt werden sollte.
Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava-Aqaba), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien und Allenby Bridge vom Westjordanland nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen, bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Vor jüdischen Feiertagen sind die Öffnungszeiten regelmäßig eingeschränkt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Ein- und Ausreisepraxis
Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.
Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls bei Stempeln/Visa von Malaysia, Indonesien oder dem Sudan. Auch müssen deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer Abstammung oder islamischer Religionszugehörigkeit mit einer Sicherheitsbefragung rechnen.  
Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin.

Das israelische Parlament hat am 6. März 2017 ein Gesetz verabschiedet, wonach nicht-israelischen Staatsangehörigen die Einreise nach Israel grundsätzlich verweigert wird, wenn sie öffentlich und wissentlich zum Boykott von Israel aufgerufen oder sich verpflichtet haben, sich an einem solchen Boykott zu beteiligen. Gleiches gilt, wenn sie einer Organisation angehören oder bei einer Einrichtung arbeiten, die zu einem solchen Boykott aufgerufen hat. Hierunter fällt auch der Boykott von Siedlungen im Westjordanland oder Ost-Jerusalem. Diese Regelung betrifft nicht Inhaber einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis für Israel.

Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen. Auch deutsche Staatsangehörige palästinensischer Herkunft müssen mit einer Sicherheitsbefragung und ggf. längeren Wartezeiten rechnen, insbesondere bei der Einreise von Ägypten und Jordanien aus. Eine mehrstündige Sicherheitsbefragung, die bis hin zur Verweigerung der Einreise unmittelbar am Grenzübergang führen kann, ist jederzeit ohne Angaben von Gründen möglich. Die deutsche Botschaft hat in diesen Fällen keine Möglichkeit der Unterstützung.

Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

Flugreisende sollten beachten, dass jede Fluggesellschaft ihre Beförderungsbestimmungen eigenständig festlegt. Das Check- in sowie die Passagier- und Gepäckkontrollen für Flüge nach Israel werden von den Fluggesellschaften unterschiedlich gehandhabt, gegebenenfalls kann es zu zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen und Wartezeiten kommen, die ein frühzeitiges Erscheinen am Flughafen erforderlich machen. Es obliegt jedem Reisenden, sich mit den Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft seiner Wahl vertraut zu machen und seine Reise entsprechend zu planen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Minderjährige unter 16 Jahren, die allein oder in Begleitung eines Elternteils reisen, sollten eine Einverständniserklärung der Eltern/des anderen Elternteils mitführen.

Besondere Hinweise für deutsch-israelische Staatsangehörige, die ihren Wehrdienst in Israel noch nicht abgeleistet haben
Israelische Staatsangehörige und „Permanent Residents“ (Inhaber einer Personenkennziffer ohne israelische Staatsangehörigkeit), die ihren Wehrdienst noch nicht abgeleistet und ihren gewöhnlichen Aufenthalt nach Vollendung ihres 16. Lebensjahres aus Israel in ein anderes Land verlegt haben, unterliegen grundsätzlich der israelischen Wehrpflicht, auch wenn sie gleichzeitig die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Nicht-Meldung bei der israelischen Musterungsstelle (israelische Auslandsvertretung) wird als Ordnungswidrigkeit betrachtet. Bei (auch nur besuchsweiser) Einreise wird auf die Musterung verwiesen; eine Ausreise kann nur nach erfolgter Musterung und ggf. erst nach abgeleistetem Wehrdienst wieder erfolgen.

Besondere Hinweise für deutsche Staatsangehörige, die im palästinensischen Personenregister eingetragen sind, bzw. über eine palästinensische Personenkennziffern (ID-Nummern) verfügen
Deutschen Staatsangehörigen, die aus dem Westjordanland stammen und über die o.g. palästinensische Personenkennziffer (ID-Nummer) verfügen, wird die direkte Einreise nach Israel grundsätzlich verweigert. Eine Einreise in das Westjordanland kann nur über Jordanien, Allenby-Brücke, erfolgen. Sie erhalten dort eine Einreisekarte („B2_PLS_Stay Permit“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird nicht mehr angebracht. Die Weiterreise vom Westjordanland nach Israel ist für diese Personengruppe nur mit einer Sondergenehmigung möglich, die vor Ort beantragt werden muss. Deutschen Staatsangehörigen, die aus dem Gaza-Streifen stammen und über die o.g. Personenkennziffer verfügen, wird die direkte Einreise sowohl nach Israel (z.B. Flughafen Ben Gurion) als auch in das Westjordanland grundsätzlich verweigert.
Die israelischen Grenzbehörden weisen die o.g. deutschen Staatsangehörigen üblicherweise darauf hin, dass sie mit einem palästinensischen Reisepass einreisen müssen. Sollte dieser nicht mehr vorhanden sein, wird die Einreise in das Westjordanland jedoch nicht verweigert, sondern die palästinensische Personenkennziffer in den deutschen Reisepass eingetragen und der Reisende aufgefordert, beim palästinensischen Innenministerium in Ramallah einen palästinensischen Reisepass zu beantragen. Mitunter wird in diesen Fällen die Ausreise verweigert, wenn dann trotz Hinweis bei Einreise kein palästinensischer Pass vorgelegt wird.
Die o.g. deutschen Staatsangehörigen, die über die Allenby-Brücke in das Westjordanland einreisen, müssen mitgeführte Geldmittel (Bargeld, Reiseschecks, Gold), die den Betrag von umgerechnet 2000 Jordanischen Dinar (ca. 2000 EUR) erreichen oder übersteigen, beim israelischen Zoll anmelden. Anmeldeformulare sollen an den Übergängen erhältlich sein. Missachtung kann Geld- oder Gefängnisstrafe nach sich ziehen und das Geld eingezogen werden. 

Besondere Hinweise für die Ehegatten von den o.g. Personen, die über eine palästinensische Personenkennziffer (ID-Nummer) verfügen
Die gemeinsame Einreise mit dem Ehegatten über Jordanien, Allenby-Brücke, in das Westjordanland ist nur dann möglich, wenn dieser über einen palästinensischen Personalausweis verfügt, in den der Familienstatus „verheiratet“ eingetragen ist. Andernfalls kann die Einreise des anderen Ehepartners verweigert werden. Sobald die israelischen Stellen Kenntnis von der Eheschließung mit einer Person mit palästinensischen Personenkennziffern (ID-Nummern) erhalten haben, z.B. durch einen erfolglosen Einreiseversuch an der Allenby-Brücke, kann  die direkte Einreise nach Israel über den Flughafen Ben-Gurion verweigert wird. Die Änderung des palästinensischen Personalausweises muss beim palästinensischen Innenministerium in Ramallah beantragt werden. Beide Ehegatten erhalten an der Allenby-Brücke eine Einreisekarte („B2_PLS_Stay Permit“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Die Weiterreise vom Westjordanland nach Israel und Jerusalem ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich, die vor Ort beantragt werden muss. 

Weiterreise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg
Deutsche Staatsangehörige, die auf dem Landweg von Israel nach Jordanien reisen und dafür den Grenzübergang der Allenby-Brücke nutzen möchten, müssen ihr Visum vor Reiseantritt bei der jordanischen Botschaft in Berlin, der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder dem jordanischen Vertretungsbüro in Ramallah beantragen. Die Reise- und Sicherheitshinweise für Jordanien enthalten genauere Informationen zu den dortigen Einreisebestimmungen.
Sollte eine Reise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg geplant sein, wird im Zweifelsfall empfohlen, vor Reiseantritt Kontakt mit der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin, bzw. dem jordanischen Vertretungsbüro in Ramallah aufzunehmen.

Einreise in die Palästinensischen Gebiete (Westjordanland) aus Israel
Grundsätzlich können deutsche Staatsangehörige unter Beachtung der Öffnungszeiten der Übergänge problemlos von Israel in das Westjordanland reisen.
Die Übergänge zu den Palästinensischen Gebieten zwischen Israel und dem Westjordanland werden von israelischen Behörden kontrolliert und können ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden. Die Schließungen der Übergänge an den jüdischen Feiertagen gelten grundsätzlich nur für Personen, die über eine palästinensische Personenkennziffer verfügen.

Begrenzung des Aufenthalts auf die Palästinensischen Gebiete (Westjordanland) – „PA only“ und „Judea & Samaria Permit“-Stempel
Für Personen, die als Reiseziel ausschließlich die Palästinensischen Gebiete angeben, kommt es bei der Einreise nach Israel regelmäßig zu Wartezeiten auf Grund längerer Befragungen. Sie sollten dort auf keinen Fall falsche Angaben machen, da dies regelmäßig zu Einreiseverboten führt. In jüngster Zeit haben israelische Behörden bei Kurzzeitaufenthalten einen sogenannten „PA -only“ Stempel im Reisepass angebracht, der den Aufenthalt auf die Palästinensischen Gebiete beschränkt. Eine Ein- und Ausreise über den Flughafen Ben Gurion ist dann nicht möglich und muss über die Allenby-Brücke erfolgen.  Gleiches gilt für den „Judea & Samaria Permit“ Stempel, der bei Langzeitaufenthalten auf dem israelischen Visum angebracht wird. Bitte wenden Sie sich an das deutsche Vertretungsbüro in Ramallah für weitere Informationen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Weitere landesspezifische Informationen finden Sie unter:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/israel-node/israelsicherheit/203814

Gesundheitsbestimmungen

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.

HIV/AIDS
Die Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung ist eher gering. Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Stand - 23.05.2019
(Unverändert gültig seit: 20.05.2019)

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Reisegruppe

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